© Dipl.-Ing. Ulrich Pröve - 2016

Grundstücksvermessung

•  Lageplan •  Teilung •  Grenzherstellung •  Absteckung •  Kontrollvermessung, Lage- und Höhenattest •  Gebäudeeinmessung •  Berechnung von GRZ und GFZ
©  Dipl.-Ing. Ulrich Pröve - 2016

Grundstücksvermessung

•  Lageplan •  Teilung •  Grenzherstellung •  Absteckung •  Kontrollvermessung, Lage- und Höhenattest •  Gebäudeeinmessung •  Berechnung von GRZ und GFZ
Bauabsteckung Endlich haben Sie die Baugenehmigung in der Hand und haben auch schon den Tiefbauer angerufen, damit die Baugrube ausgehoben wird. Doch wo genau auf dem Grundstück muß er denn ausheben? Hier hilft der Vermesser, der durch Grobabsteckung für den Aushub und Feinabsteckung für die zukünftigen Gebäudeecken eine exakte Festlegung vornimmt. Auch die Höhe für die Oberkante des Erdgeschoßfußbodens wird hierbei in die Örtlichkeit übertragen. Jetzt kann die Baugrube mit den richtigen Abmessungen und der richtigen Tiefe erstellt werden und es können keine zusätzlichen Kosten für Nacharbeiten entstehen, weil etwa die Grube zu klein ist oder aber zu viel ausgehoben wurde.
GRZ GRZ    ist    die    Abkürzung    für    Grundflächenzahl    und    gibt    den Flächenanteil   eines   Baugrundstückes   an,   der   überbaut   werden darf.   Beispiel:   Wird   die   GRZ   mit   0,2   angegeben   bedeutet   es, dass 20 % der Grundstückfläche überbaut werden dürfen.   GFZ GFZ   ist   die   Abkürzung   für   Geschossflächenzahl   und   gibt   das Verhältnis   der   gesamten   Geschossfläche   aller   Vollgeschosse   der baulichen    Anlagen    auf    einem    Grundstück    zur    Fläche    des Baugrundstücks   an.   Beispiel:   Alle   Geschossflächen   zusammen (200 m²) : Fläche des Grundstücks (400 m²) = 0,5
Kontrollvermessung, Lage- und Höhenattest Der   Bau   hat   begonnen,   die   Kellerdecke   bzw.   die   Bodenplatte liegt.    Jetzt    möchte    das    Bauamt    eventuell    einen    Nachweis darüber,        daß        auch        tatsächlich        entsprechend        der Baugenehmigung      das      Haus      errichtet      wird.      Dies      wird hauptsächlich   dann   verlangt,   wenn   die   geplanten   Gebäude   oder die   Abstandflächen   an   oder   in   der   Nähe   der   Eigentumsgrenze   zu liegen     kommen.     Denn     ein     nachbarlicher     Grenzstreit     über Eigentumsverletzung   oder   Überbauten   muß   nicht   sein   und   stört nur   das   zukünftige   Zusammmenleben.   Dieses   Attest   liefert   Ihnen ebenfalls   der   Öffentlich   bestellte   Vermessungsingenieur   und   gibt Ihnen,    dem    Amt    und    auch    der    bauausführenden    Firma    die Gewißheit, mit Recht an der richtigen Stelle zu bauen.
Gebäudeeinmessung Jetzt steht das Haus und der Einzug kann beginnen. Doch noch einmal benötigen Sie den Vermesser: Ihr neues Gebäude hat Ihr Grundstück verändert und jede bauliche Veränderung (ab 20 m² Grundfläche) muß laut gesetzlicher Vorschrift eingemessen (die Messungen während der Bauphase reichen dazu nicht aus) und in die amtliche Flurkarte eingetragen werden.
Grenzherstellung Bei diesem Verfahren wird die im Kataster nachgewiesene eigentumsrechtliche Grenze hergestellt und in ihren Knick- bzw. Endpunkten mit Grenzzeichen abgemarkt. Werden alle Umringsgrenzen eines Grundstückes hergestellt, kann auch die genaue Fläche berechnet werden. Als Abschluß eines solchen Verfahrens wird ein Grenztermin abgehalten, in dem allen Beteiligten der örtliche Grenzverlauf erläutert wird.
Teilung Sie haben nur einen Teil eines Grundstückes gekauft? Dann ist die Zerlegung des Grundstückes in zwei oder mehr Teilflächen notwendig, um es grundbuchrechtlich eintragungsfähig zu machen. Jede Teilfläche erhält dann eine eigene Flurstücksnummer, unter der diese Fläche im Kataster und auch im Grundbuch nachgewiesen ist.
Ein amtlicher Lageplan beinhaltet u.a. folgendes: Umringsgrenzen Ihres Baugrundstückes entsprechend dem Katasternachweis, vorhandene Bebauung auf Ihrem und den angrenzenden Nachbargrundstücken, die geplante Bebauung mit Eintragung von Abstandflächen und Grenzabständen städtebauliche Vorgaben, wie Festsetzungen eines Bebauungsplanes, Baufluchtlinien, den gesetzlich geschützten Baumbestand (Baumschutzverordnung) die Geländehöhen und Höhe des geplanten Gebäudes (ganz wichtig, damit Ihnen später nicht das Oberflächenwasser ins Haus läuft) sonstige Grundstücksbestandteile wie Zäune, Schächte, Zufahrten, sichtbare Leitungen
© Dipl.-Ing. Ulrich Pröve - 2016

Grundstücksvermessung

•  Lageplan •  Teilung •  Grenzherstellung •  Absteckung •  Kontrollvermessung, Lage- und Höhenattest •  Gebäudeeinmessung •  Berechnung von GRZ und GFZ
Bauabsteckung Endlich haben Sie die Baugenehmigung in der Hand und haben auch schon den Tiefbauer angerufen, damit die Baugrube ausgehoben wird. Doch wo genau auf dem Grundstück muß er denn ausheben? Hier hilft der Vermesser, der durch Grobabsteckung für den Aushub und Feinabsteckung für die zukünftigen Gebäudeecken eine exakte Festlegung vornimmt. Auch die Höhe für die Oberkante des Erdgeschoßfußbodens wird hierbei in die Örtlichkeit übertragen. Jetzt kann die Baugrube mit den richtigen Abmessungen und der richtigen Tiefe erstellt werden und es können keine zusätzlichen Kosten für Nacharbeiten entstehen, weil etwa die Grube zu klein ist oder aber zu viel ausgehoben wurde.
GRZ GRZ   ist   die   Abkürzung   für   Grundflächenzahl   und   gibt   den   Flächenanteil   eines Baugrundstückes   an,   der   überbaut   werden   darf.   Beispiel:   Wird   die   GRZ   mit 0,2    angegeben    bedeutet    es,    dass    20    %    der    Grundstückfläche    überbaut werden dürfen.   GFZ GFZ   ist   die   Abkürzung   für   Geschossflächenzahl   und   gibt   das   Verhältnis   der gesamten    Geschossfläche    aller    Vollgeschosse    der    baulichen    Anlagen    auf einem    Grundstück    zur    Fläche    des    Baugrundstücks    an.    Beispiel:    Alle Geschossflächen   zusammen   (200   m²)   :   Fläche   des   Grundstücks   (400   m²)   = 0,5
Kontrollvermessung, Lage- und Höhenattest Der   Bau   hat   begonnen,   die   Kellerdecke   bzw.   die   Bodenplatte   liegt.   Jetzt möchte   das   Bauamt   eventuell   einen   Nachweis   darüber,   daß   auch   tatsächlich entsprechend    der    Baugenehmigung    das    Haus    errichtet    wird.    Dies    wird hauptsächlich    dann    verlangt,    wenn    die    geplanten    Gebäude    oder    die Abstandflächen    an    oder    in    der    Nähe    der    Eigentumsgrenze    zu    liegen kommen.    Denn    ein    nachbarlicher    Grenzstreit    über    Eigentumsverletzung oder     Überbauten     muß     nicht     sein     und     stört     nur     das     zukünftige Zusammmenleben.    Dieses    Attest    liefert    Ihnen    ebenfalls    der    Öffentlich bestellte   Vermessungsingenieur   und   gibt   Ihnen,   dem   Amt   und   auch   der bauausführenden   Firma   die   Gewißheit,   mit   Recht   an   der   richtigen   Stelle   zu bauen.
Gebäudeeinmessung Jetzt steht das Haus und der Einzug kann beginnen. Doch noch einmal benötigen Sie den Vermesser: Ihr neues Gebäude hat Ihr Grundstück verändert und jede bauliche Veränderung (ab 20 m² Grundfläche) muß laut gesetzlicher Vorschrift eingemessen (die Messungen während der Bauphase reichen dazu nicht aus) und in die amtliche Flurkarte eingetragen werden.
Grenzherstellung Bei diesem Verfahren wird die im Kataster nachgewiesene eigentumsrechtliche Grenze hergestellt und in ihren Knick- bzw. Endpunkten mit Grenzzeichen abgemarkt. Werden alle Umringsgrenzen eines Grundstückes hergestellt, kann auch die genaue Fläche berechnet werden. Als Abschluß eines solchen Verfahrens wird ein Grenztermin abgehalten, in dem allen Beteiligten der örtliche Grenzverlauf erläutert wird.
Teilung Sie haben nur einen Teil eines Grundstückes gekauft? Dann ist die Zerlegung des Grundstückes in zwei oder mehr Teilflächen notwendig, um es grundbuchrechtlich eintragungsfähig zu machen. Jede Teilfläche erhält dann eine eigene Flurstücksnummer, unter der diese Fläche im Kataster und auch im Grundbuch nachgewiesen ist.
Ein amtlicher Lageplan beinhaltet u.a. folgendes: Umringsgrenzen Ihres Baugrundstückes entsprechend dem Katasternachweis, vorhandene Bebauung auf Ihrem und den angrenzenden Nachbargrundstücken, die geplante Bebauung mit Eintragung von Abstandflächen und Grenzabständen städtebauliche Vorgaben, wie Festsetzungen eines Bebauungsplanes, Baufluchtlinien, den gesetzlich geschützten Baumbestand (Baumschutzverordnung) die Geländehöhen und Höhe des geplanten Gebäudes (ganz wichtig, damit Ihnen später nicht das Oberflächenwasser ins Haus läuft) sonstige Grundstücksbestandteile wie Zäune, Schächte, Zufahrten, sichtbare Leitungen